Wie lassen sich Heizkosten sparen ohne gleich den ganzen Winter kalte Füsse zu haben? Häufig steckt der Teufel im Detail: Die Heizung läuft nicht effizient, verbraucht mehr Energie als nötig und der Wohlfühlfaktor geht verloren. Doch richtig zu heizen ist gar nicht so kompliziert – und teuer muss es auch nicht sein. Mit den passenden Einstellungen, einer gut gewarteten Heizung und einigen einfachen Tipps lässt sich dein Zuhause nicht nur angenehm temperieren, sondern du kannst auch nachhaltig Heizkosten sparen. Wir zeigen dir, wie du effizient und sparsam heizen kannst – nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über.
Heizsysteme im Vergleich: Gasheizung, Fussbodenheizung & Co.
Viele Menschen wissen gar nicht genau, wie ihr Heizsystem tatsächlich arbeitet – dabei beeinflusst es massgeblich, wie effizient du heizen kannst. Unterschiedliche Systeme reagieren verschieden schnell, verbrauchen unterschiedlich viel Energie und erfordern individuelle Einstellungen. Indem du dein Heizsystem besser verstehst, kannst du es optimal steuern und damit nicht nur deinen Wohnkomfort erhöhen, sondern auch langfristig Heizkosten sparen.
Werfen wir einen genaueren Blick wir auf eine Auswahl verschiedener Heizlösungen:
Häufige Fragen zum richtigen Heizen
Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kundinnen und Kunden rund um das Thema effizientes Heizen stellen:
Heizen bei Abwesenheit – Was gilt es zu beachten?
Wenn du längere Zeit nicht zuhause bist, solltest du die Heizung nicht komplett ausschalten. Die Wohnung kühlt sonst stark aus – das spätere Aufheizen kostet mehr und im Winter kann es sogar zu Schäden wie Schimmel oder Frost in Leitungen kommen.
Reduziere die Temperatur stattdessen auf 15–17 °C. Lasse Türen im Wohnbereich offen, damit sich die Restwärme gut verteilen kann. Bei längerer Abwesenheit kann eine vertraute Person nach dem Rechten sehen.
Wie verhindere ich Schimmelbildung?
Schimmel entsteht oft durch falsches Heizen und Lüften. Achte darauf, dass Räume nicht zu stark auskühlen und lüfte regelmässig mit Stosslüften (ca. 5–10 Minuten bei weit geöffneten Fenstern). Warme Luft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen – trifft sie auf kalte Wände, kondensiert sie. Konstante Temperaturen helfen, dieses Risiko zu senken. Ein Thermometer mit Feuchtigkeitsanzeige wirkt als sinnvolles Frühwarnsystem.
Wie kann man richtig heizen im Winter?
Im Winter sind die Aussentemperaturen niedrig – die Heizung benötigt mehr Energie. Fast jedes System braucht nach dem «Sommerschlaf» eine gewisse Vorlaufzeit. Stelle deine Heizung daher rechtzeitig an.
Zudem solltest du die Heizung weder nachts noch bei Abwesenheit nicht vollständig ausstellen, sondern nur reduzieren. Elektrische Heizsysteme funktionieren besonders gut mit Zeitschaltuhren oder smarten Thermostaten.
Wann lohnt sich der Austausch einer alten Heizung?
Alte Heizungen können hohe Energiekosten verursachen. Moderne Geräte, wie Brennwertkessel, Wärmepumpen oder Hybridlösungen, arbeiten deutlich effizienter. Ein Austausch lohnt sich besonders bei Heizungen älter als 15–20 Jahre oder bei häufigen Reparaturen.
Welche Rolle spielt Dämmung beim Heizen?
Dämmung ist entscheidend für Heizkosten und Wohlfühlklima. Gut isolierte Wände, Decken und Böden verhindern Wärmeverlust, sodass Heizungssysteme effizienter arbeiten. Auch Fensterscheiben, Türen und Rollläden tragen entscheidend dazu bei.








