Der Rasen ist das Herzstück vieler Gärten. Er ist nicht nur die Grundlage für familieninterne Federballturniere sondern auch der Ort für die Gartenparty oder der bevorzugte Stellplatz für den Liegestuhl – doch damit der Rasen gesund wächst und gepflegt aussieht, ist das Gras während der Wachstumszeit regelmässig zurück zu schneiden. Und eine wichtige Entscheidung steht an:

Welcher Rasenmäher ist der richtige?

Für alle, die zum ersten Mal vor dieser Frage stehen, kann die Auswahl schnell überwältigend wirken. Benzin, Akku oder doch Elektro? Mit Fangkorb oder Mulchfunktion? Und was hat die Grösse des Gartens eigentlich mit der Schnittbreite zu tun?

In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, worauf du beim Kauf eines Rasenmähers achten solltest. Wir zeigen dir, welche Mähertypen es gibt, was sie unterscheidet, wie du sie vergleichen kannst und wie du den passenden Rasenmäher für deine Bedürfnisse findest. So wird deine Grünfläche nicht nur schön, sondern auch das Rasenmähen selbst zu einer freudigen Aufgabe.

Rasenmäher: Die wichtigsten Vergleichsgrössen

Es gibt Rasenmäher in allen möglichen Formen, Farben, Grössen und Preisklassen. Doch die wirklich wichtigen Unterschiede sind erst bei genauerem Hinsehen zu erkennen. Zeit für einen Überblick über die wichtigsten Vergleichsgrössen beim Rasenmäher-Kauf:

1) Antriebsart / Energiequelle

  • Elektrisch mit Kabel
  • Akku
  • Benzin
  • Manuell (Spindelmäher)
  • Automatisch (Mähroboter)

2) Empfohlene Rasenfläche

Die empfohlene Rasenfläche hängt mit der Antriebsart des Mähers, aber auch mit anderen Faktoren zusammen. Es lohnt sich daher kurz zu checken, ob der Mäher für deine Grundstücksgrösse passt.

3) Schnittbreite

Die Schnittbreite ist meist in Zentimetern angegeben und bestimmt, wie breit die gemähte Fläche pro Mähdurchgang ist (z. B. 32 cm bis 55 cm). Weil sich bei einer grossen Schnittbreite die Mähzeit reduziert, eignet sie sich für weitläufiges Gelände. Auf der anderen Seite sind breite Mäher oft weniger wendig.

4) Schnitthöhenverstellung

Den Rasenmähern im Handel wird die Schnitthöhe auf unterschiedliche Weise angegeben:

  • Anzahl der Stufen (z. Bsp. 3-7)
  • Bereich der Schnitthöhe ( z. Bsp. 20-80 mm)
  • Art der Verstellung (zentral, achsweise, radweise)

Verstellbare Schnitthöhen bieten Flexibilität für verschiedene Rasenflächen und Jahreszeiten. Im Grundsatz ist ein Zierrasen kürzer (ca. 3 cm) zu schneiden als ein Nutzrasen: auf einer viel genutzten Spielwiese sind 5 cm Halmhöhe ideal.

Um den Rasen in heissen Sommermonaten vor dem Verbrennen zu schützen, sollte der Rasen in dieser Periode generell nicht mehr als auf 5 cm Halmlänge gestutzt werden. Die letzte Mahd vor dem Frost darf hingegen gerne auch einen 0.5 cm tiefer ausfallen als sonst.

Um für alle Wettersituationen und Jahreszeiten vorbereitet zu sein, ist ein Rasenmäher mit Schnitthöhenverstellung optimal.

 
 

Benzin, Akku, Strom: Rasenmäher-Typen im Fokus

Wir kennen nun die wichtigsten Vergleichsdimensionen von Rasenmähern und sind bestens vorbereitet, uns die unterschiedlichen Rasenmäher-Typen genauer anzusehen:

5 Tipps für die Pflege des Rasenmähers

Von Frühling bis Herbst haben Rasenmäher Hochsaison. Damit sie für diese Zeit fit sind, sind sie regelmässig zu warten und zu reinigen. So lässt sich ihre Lebenszeit verlängern, die Leistung erhalten und Schwachstellen entfernen. Hier kommen 5 Tipps für die Pflege und Wartung deines Rasenmähers:

­1. Regelmässigkeit
Bei normalem Gebrauch reicht es, den Rasenmäher einmal im Jahr gründlich zu reinigen und zu warten. Am Besten bevor du ihn in den Winterschlaf schickst. Das Mähgehäuse kannst du jeweils nach dem Mähvorgang kurz ausputzen.

2. Reinigung des Mähgehäuses & Auffangkorbes
Mit einem Besen lässt sich das Mähgehäuse des Rasenmähers von Grasresten und Dreck reinigen. Durch die Reinigung verhinderst du Rost, Verstopfungen und verbesserst die Luftzirkulation. Lege dazu den Mäher einfach auf die Seite. Wichtig: Entferne vor der Reinigung sämtliche Stromquellen (Akkus, Stromkabel, Benzin), um ein versehentliches Einschalten der Messer zu verhindern.
Den Auffangkorb kannst du mit dem Gartenschlauch abspritzen und gut trocknen lassen.

­3. Bewegliche Teile kontrollieren
Fette Gelenke, Hebel und Räder mit Schmieröl ein. Damit verhinderst du das Eindringen von Wasser und die daraus folgende Korrosionsbildung.

­4. Warten und Schärfen des Mähmessers
Geübte Heimwerker:innen können ihr Mähmesser selbst nachschärfen und austarieren, zum Beispiel mit einer Doppelbock-Schleifmaschine. Andernfalls lohnt sich der Besuch in einer Werkstatt, mindestens einmal im Jahr.

­5. Richtig lagern
Im Winter ist die richtige Lagerung wichtig: trocken, vor Staub geschützt und an einem frostfreien Ort. Spätestens vor der Einlagerung ist eine gründliche Reinigung durchzuführen, die Akkus sind zu entfernen und bei Benzinmähern muss der Kraftstofftank geleert werden.

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Bei der Wahl des richtigen Rasenmähers spielen Geländegrösse, Pflegeaufwand, Budget, Komfort und Fähigkeiten eine Rolle. Ein Akku- oder Elektromäher ist für viele Neulinge oft ein guter Kompromiss aus Bedienkomfort, Leistung und Umweltfreundlichkeit, ein Mähroboter punktet durch die Zeitersparnis und der Benziner bringt die meiste Power mit.

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