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Entwässerung und Drainagen zum Schutz für deine Gebäude
Entwässerung und Drainagen sind wichtige Bestandteile eines jeden gut gebauten Gebäudes. Häufig ist aber eine Erweiterung oder Erneuerung der vorhandenen Produkte notwendig. Vor allem dann, wenn du neues Gartenhaus aufstellen möchtest oder die Terrasse erweitern musst. Dringt Wasser oder Feuchtigkeit in die Gebäude ein, werden diese sehr schnell unbewohnbar: Schimmel bildet sich und der Putz blättert ab. Doch so weit muss es nicht kommen. Dank Drainagen und zielgerichteten Entwässerungsinstallationen kannst feuchtigkeitsbedingen Bauschäden ganz einfach vorbeugen.
FAQ: Häufige Fragen rund um gute Entwässerung und Drainagelösungen
Was ist der Unterschied zwischen Entwässerung und Drainage?
Entwässerung ist der Oberbegriff für alle Massnahmen, um Wasser kontrolliert abzuleiten – sei es von Dächern, Terrassen, Strassen oder Grundstücken. Eine Drainage ist eine spezifische Form der Entwässerung: Hier geht es darum, Grund- oder Sickerwasser gezielt unterirdisch abzuleiten, um Gebäude oder Böden trocken zu halten. Während Entwässerung also alles umfasst, was Wasser abführt, ist eine Drainage ein technisches System (z. B. mit Rohren und Kies), das Wasser aus dem Boden sammelt und ableitet.
Wann brauche ich eine Drainage für mein Grundstück oder Gebäude?
Eine Drainage ist nötig, wenn dein Grundstück oder Gebäude ständig nass ist, Feuchtigkeitsschäden an Wänden/Keller aufweist oder das Grundwasser hoch steht. Typische Anzeichen sind schimmelnde Wände, Pfützenbildung nach Regen oder rissige Fundamente. Besonders bei neu gebauten Häusern, Hanglagen oder lehmigen Böden wird eine Drainage oft vorgeschrieben, um Bauschäden zu vermeiden. Auch bei umliegenden Bäumen oder undurchlässigen Böden kann eine Drainage sinnvoll sein.
Wie tief muss eine Drainage am Haus verlegt werden?
Die Tiefe einer Hausdrainage hängt von der Fundamenthöhe, Bodenbeschaffenheit und lokalen Vorschriften ab, liegt aber meist zwischen 80 cm und 1,2 m. Wichtig ist, dass die Drainage unterhalb der Fundamentsohle und mit einem Gefälle von 0,5–1 % (ca. 5–10 mm pro Meter) verlegt wird, damit das Wasser abfliessen kann. In Gebieten mit Frost sollte sie zudem unterhalb der Frostgrenze (in der Schweiz oft 80–120 cm) liegen. Im Zweifel lohnt sich eine Beratung durch einen Fachbetrieb.
Wohin leite ich das Wasser aus der Drainage ab?
Das Wasser aus einer Drainage kann auf verschiedene Arten abgeleitet werden, je nach örtlichen Gegebenheiten:
- Versickerungsschacht: Ideal, wenn der Boden durchlässig ist (z. B. Kies oder Sand).
- Regenwasserkanalisation: Häufig die einfachste Lösung in bebauten Gebieten.
- Rückhaltebecken oder Zisterne: Falls das Wasser später genutzt werden soll (z. B. für Gartenbewässerung).
Achtung: In der Schweiz sind lokale Bauvorschriften zu beachten – manche Gemeinden verbieten die Einleitung in natürliche Gewässer ohne Filterung.
Welche Drainagerohre sind für meine Anwendung geeignet?
Die Wahl des Drainagerohrs hängt von Bodenart, Wasserlast und Einbautiefe ab:
- Kunststoff-Drainagerohre (PVC oder PE) sind leicht, korrosionsbeständig und einfach zu verlegen – ideal für die meisten Anwendungen im Garten- und Hausbereich.
- Filterrohre mit Geotextil-Umhüllung eignen sich für feinkörnige Böden (z. B. Lehm), um Verstopfungen zu vermeiden.
- Rigole-Rohre (mit grossen Öffnungen) kommen bei starkem Wasseranfall (z. B. Hanglagen) zum Einsatz.
- Für Landwirtschaft oder Sportplätze werden oft stabilere Rohre aus Beton oder Stahl verwendet.
Tipp: Achte auf die Nennweite (z. B. DN 100) und die Belastungsklasse (z. B. SN 8 für tiefe Verlegung). Im Zweifel frag einen Fachhändler oder Planer.
Welches Material brauche ich für das Verlegen von Drainagerohren?
Für das Verlegen von Drainagerohren brauchst du Kunststoff-Drainagerohre (z. B. PE oder PVC mit Geotextil-Filter), Drainagekies (Körnung 8/16 mm oder 16/32 mm) und Filtervlies, um Verstopfungen zu vermeiden. Dazu kommen Drainageschächte zur Kontrolle, ein Gefälle von 0,5–1 % und Werkzeuge wie Schaufel, Säge und Rüttelplatte.
In der Schweiz solltest du lokale Bauvorschriften prüfen und bei komplexen Projekten einen Fachbetrieb hinzuziehen. Achte auf die richtige Körnung des Kieses und die Belastungsklasse der Rohre (z. B. SN 8 für tiefe Verlegung).
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