So lagern natürliche Brennstoffe richtig

 
Holzpellets, Holzbriketts, Brennholz – sie alle sorgen für wohlige Wärme, über die Zentralheizung, den Schwedenofen oder das Cheminée. Damit sie ihre Funktion aber auch erfüllen können, müssen sie richtig gelagert werden.

 

Im Gegensatz zum Brennholz werden Holzpellets wie auch Holzbriketts aus Holzspänen und Sägemehl gepresst. Die Pellets fallen dabei etwas kleiner aus und können automatisiert für Zentralheizungen eingesetzt werden. Briketts hingegen sind in etwa gleich gross wie Brennholz und kommen auch gleich zum Einsatz, zum Beispiel im Schwedenhofen. 

Wie Pellets haben aber auch Briketts einen vielfach höheren Heizwert als Brennholz. Wobei das auch abhängig ist von der Qualität des Brennstoffes. Bei Pellets und Briketts geben darüber etwa das ENplus- oder das Schweizer-Holz-Label Auskunft. Bei Brennholz ist nebst der Schweizer Herkunft auch die Holzart wichtig: Nadelholz ist leichter entzündbar, brennt jedoch schneller ab als Laubholz.
 

Trocken lagern

Entscheidend für den Brennwert ist auch die Restfeuchte, die bei Pellets und Briketts bei 7 bis 10 Prozent liegt. Damit dies so bleibt und Pellets und Briketts auch fast ewig haltbar bleiben, müssen sie vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Bei Pellets für Zentralheizungen geschieht dies oft im Keller in einem Schrägbodenlager. Ein Gewebetank oder ein Erdtank kommen ebenfalls in Frage. Auch Briketts können im Keller aufbewahrt werden. Oder im Wohnzimmer, zum Beispiel in einem schönen Korb.

Kaminholz hingegen ist im Freien am besten aufgehoben, vor allem das frische. Mit etwas Sonne und geschützt vor Regen in einem Kaminholzregal kann es hier gut belüftet lufttrocknen, bevor es nach etwa fünf Jahren spätestens zum Einsatz kommen sollte.
 

"Entscheidend für den Brennwert ist auch die Restfeuchte"

 

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