Das kindersichere Zuhause

 

Ständig aufpassen? Mit Kindern ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb trifft man im Haushalt besser einige Vorkehrungen:

 

Feuer und Strom

Kinder wollen die Welt entdecken – da können Helfer wie ein Rauchmelder Leben retten. Oder gesicherte Steckdosen. Zwar schreibt der Gesetzgeber FI-Schalter vor. Trotzdem braucht es mit Kindern im Haushalt immer einen Steckdosenschutz. Zudem sollten ausschliesslich Steckdosen mit Kinderschutz zum Einsatz kommen, bei denen nur Strom fliesst, wenn gleichzeitig zwei Stifte (analog eines Steckers) eingeführt werden.

 

Treppen und Kanten

Besonders häufig sind Sturzunfälle. Viele Stolperfallen lassen sich bereits mit einem Schlummer- oder Nachtlicht ausschalten, während ein Kanten- oder Eckenschutz schon manche Beule verhindert hat. Gefährlicher wird es bei Fenstern, eine Fenstersicherung ist deshalb unverzichtbar. Gleich wie das Geländer: Dieses sollte mindestens ein Meter, entlang von Treppen 90 Zentimeter hoch sein. Achtung auch vor Öffnungen, die breiter als zwölf Zentimeter sind, etwa bei Geländern oder offenen Stufen! Für zusätzlichen Schutz sorgt ein Sicherheitsgitter am Treppenanfang und -ende.

 

"Achtung auch vor Öffnungen, die breiter als zwölf Zentimeter sind, etwa bei Geländern oder offenen Stufen!"

 

 

Herd und Chemikalien

Ein Sicherheits- beziehungsweise Schutzgitter gehört auch vor die Herdplatten, damit Kinder keine Pfannen runterreissen. Der Backofen wiederum bleibt mit einem Türverschluss geschlossen. Auch Schränke und Schubladen, in welchen scharfe Gegenstände oder Chemikalien versorgt sind, gilt es mit Schrankgriff- oder Schubladenverschluss auszustatten. Oder die jeweiligen Inhalte hoch genug aufzubewahren. Gilt übrigens auch für giftige Zimmerpflanzen – wobei hier der Verzicht der beste Schutz ist.

 

Der kindersichere Garten

 

Gibt es etwas Schöneres für Kinder, als in der Natur herumzutoben? Damit sie dies möglichst unbeschwert machen können, gilt es Gefahrenherde frühzeitig zu erkennen:

 

Erhöhungen

Gleich wie im Haus müssen auch Erhöhungen im Freien absturzsicher sein: Das Geländer beim Balkon ist deshalb Pflicht. Hier lohnt sich zusätzlich ein Balkonschutznetz, damit keine Spielsachen runterfallen und Kinder nicht zum Klettern animiert werden. Beim Kellerabgang darf sowohl das Geländer als auch das wetterbeständige Schutzgitter am Anfang der Treppe nicht fehlen. Dort wo geklettert werden darf, etwa rauf zur Baumhütte oder auf den Kletterturm, federn Fallschutzmatten oder Holzschnitzel sowohl Sprung wie Sturz ab.

 

Wasser

In der Nähe von Wasser sollten Kleinkinder NIE unbeaufsichtigt bleiben – hier passieren besonders viele Unfälle! Auf Regentonnen oder Ähnliches gehört zudem ein gut fixierter Deckel. Wird der Pool nicht genutzt, muss er gleich wie ein Teich mit einem Gitter gesichert sein. Noch besser ist ein fester Zaun mit abschliessbarem Tor. Diesen braucht es ebenfalls um den Garten herum, wenn eine Strasse daran grenzt. Oder ein Nachbargrundstück mit ungesichertem Teich. Achtung ausserdem auch vor giftigen Pflanzen!

 

"In der Nähe von Wasser sollten Kleinkinder NIE unbeaufsichtigt bleiben."

 

Sonne

Sonne stellt gleich in zweifacher Hinsicht eine Verletzungsgefahr dar: Durch Oberflächen, die sich erhitzen, und wegen der UV-Strahlung. Besonders angenehm lässt sich unter natürlichem Schatten spielen, zum Beispiel unter einem Baum. Aber auch Sonnensegel oder anderweitige Beschattungen bieten Schutz. Und nicht zuletzt sind die richtige Kleidung, Sonnenbrille und -hut sowie Sonnencreme gefragt, auch im Schatten

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