Holzterrasse mit Steg bauen

Eine Terrasse aus Holz verbreitet Natürlichkeit und Wärme: Schon die ersten Sonnentage im Frühjahr können Sie ohne kalte Füsse auf einer Holzterrasse geniessen und im Sommer entfällt die unangenehme Wärmeabstrahlung einer aufgeheizten Betonfläche. Mit dem Holzsteg über die Sandfläche haben Sie zudem eine schöne Verbindung von der Terrasse auf den Rasen. Das verwendete Lärchenholz ist eine sehr haltbare einheimische Holzart. Durch die natürlichen Inhaltsstoffe ist das Lärchenholz weitgehend resistent gegen Fäulnis und Insektenbefall. Die Lärche kann daher naturbelassen im Aussenbereich verarbeitet werden. Mit der Zeit erhält die Oberfläche eine silbrig-graue Farbgebung.

Anleitung

1. Holzterrasse: Randsteine und Unterbau

Nachdem Sie festgelegt haben, wie gross Ihre Terrasse sein soll, setzen Sie zunächst Randsteine: Verlegen Sie hierfür Betonsteine im Schotterbett (waagerechten Verlauf mit Pflöcken und einer Richtschnur markieren) inklusive einer Rückenstütze aus Beton.

Schaffen Sie nun einen ebenen sowie tragfähigen Unterbau, indem Sie Schotter auf der vorher verdichteten Fläche verteilen. Verdichten Sie anschliessend den Schotter mit einem Rüttler.

Rüttelplatten gibt es im BAUHAUS Leihservice.

2. Holzterrasse: Unterkonstruktion

Legen Sie nun die Konstruktionshölzer parallel zueinander auf die zuvor verlegten Betonsteinplatten – Distanzhölzer von 50 Zentimeter Länge sorgen für gleichmässige Abstände. Ebenfalls alle 50 Zentimeter unterlegen Sie die Konstruktionshölzer mit kleineren Betonsteinen.

Beachten Sie: Damit Regenwasser später auf dem Terrassenholz nicht stehen bleibt sondern abläuft, berücksichtigen Sie ein Gefälle von etwa ein bis zwei Prozent vom Haus weg (Distanzplättchen unterlegen).

 

3. Holzterrasse: Beplankung

Mit einem Hilfsbrett als Anschlag verlegen Sie die erste Terrassendiele auf der Betonstein-Einfassung. Verschrauben Sie die Dielen immer mit zwei Schrauben je Konstruktionsholz. Am besten Edelstahlschrauben mit Selbstbohrspitze verwenden – dies erspart zeitraubendes Vorbohren.

Alle weiteren Dielen setzen Sie mit einem Abstand von etwa fünf Millimetern und verschrauben sie ebenfalls mit der Unterkonstruktion.

Präzise Kanten gelingen mit einer Kapp- und Gehrungssäge. Den exakten Winkel ermitteln Sie mit einer sogenannten Schmiege.

Im Eingangsbereich verlegen Sie die Bodendielen in jedem Fall parallel zur Terrassentür.

Sind alle Dielen verlegt, längen Sie die Dielenbretter (Randüberstand mit Zollstock und Winkel markieren) mithilfe einer Handkreissäge ab.

4. Holzsteg

Für den Steg fertigen Sie ebenfalls eine Unterkonstruktion, indem Sie Längs- und Querbalken mithilfe von Montagewinkeln verbinden.

Die fertige Unterkonstruktion verschrauben Sie mit dem Terrassendeck und beplanken anschliessend den Steg wie bereits beschrieben.

Tipp

Terrassenhölzer

Holzdielen auf der Terrasse wirken besonders lebendig und naturnah. Geeignet sind Douglasie, Kiefer und Lärche. Seit vielen Jahren liegt der Trend aber auch bei Harthölzern aus Übersee, da diese durch ihre besondere Härte und Langlebigkeit überzeugen (erkennbar an der Dauerhaftigkeitsklasse, die in einer DIN festgelegt sind). So werden Tropenhölzer der Dauerhaftigkeitsklasse 1 (sehr dauerhaft) wie Massaranduba oder Ipe, gern für die Terrassengestaltung verwendet.

BAUHAUS achtet darauf, dass die Hölzer für alle Produkte nachweislich legal und nachhaltig produziert werden. Um sicherzustellen, dass wir nur ökologisch unbedenkliches Holz anbieten, arbeiten wir unter anderem mit dem internationalen Waldzertifizierungssystem PEFC (Programme of the Endorsement of Forest Certification Schemes) zusammen. Für Ihre Orientierung auf den ersten Blick, haben wir „Pro Planet“ eingeführt. Dieses Zeichen kennzeichnet Produkte, die in punkto Nachhaltigkeit herausragend in ihrer Warengruppe sind.

Werkzeug + Material

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