| 1 Die Sockelleisten entfernen und gegebenenfalls nummerieren oder kennzeichnen, damit sie später wieder an Ort und Stelle montiert werden können. |
| 2 Auf die Walze der Schleifmaschine spannt man das entsprechende Band auf. Mit Körnung 40 oder gar 24 ist man für den Grobschliff gut gerüstet. |
| 3 Maschine mit laufender Walze aufsetzen und Parkett bahnenweise vor- und rückwärts abschleifen. Die Maschine niemals auf einer Stelle stehen lassen. |
| 4 Nach diesem Schleifgang sind die meisten Schäden bereits eliminiert, die Stoßversätze egalisiert. Gut zu erkennen sind rechts die groben Abschleifspuren. |
| 5 Wo die Maschine nicht hinkommt, ist die flache Flunder im Element. So kann auch unter einem Heizkörper Lack und Holz zu Leibe gerückt werden. |
| 6 Ein weiterer Spezialist für Problemzonen ist der Randschleifer. Ihn braucht man, um die Ränder zu bearbeiten. Dazu Schleifscheibe aufschrauben ... |
| 7 ... und die Maschine über die Außenränder führen. Die überstehende Rotationsscheibe kommt bis an die Wand heran. Die Maschine lässt sich leicht dirigieren. |
| 8 Nur in den letzten Winkeln ist Handarbeit angesagt. Doch das grobe Papier macht kurzen Prozess. Wer einen Dreiecksschleifer hat, löst das Problem maschinell. |
| 9 Der Boden ist nun eben und roh. Wenn das Parkett so aussieht wie bei uns, muss auf jeden Fall gespachtelt werden. Aus dem erzeugten Schleifstaub und ... |
| 10 ... aus dem Porenfüller mischt man das Material selbst zusammen. Vorteil: Man erhält so eine Fugenmasse, die dem Originalfarbton des Bodens entspricht. |
| 11 Vergessen Sie den Eimer von zu Hause! Mit der geliehenen Wanne haben Sie es leichter. Material mit dem Bodenspachtel über den Muldenrand herausziehen ... |
| 12 ... und die größeren Fugen und Risse leicht schräg abspachteln. Spachtel dabei mit beiden Händen fest abdrücken und zum Schluss Überschüsse glatt abnehmen. |
| 13 Nach der partiellen Verspachtelung erfolgt die vollflächige Bearbeitung des rohen Bodens. Fugenmasse in serpentinenartiger Hin- und Herbewegung einbringen. |
| 14 Nach 20 Minuten kann bereits weitergearbeitet werden. Mit rotierender Scheibe werden Fläche und Spachtelung feingeschliffen. Maschine gut festhalten! |
| 15 Den Staub gut absaugen. Für optimale Reinigung sorgt das spezielle Reinigungstuch, das leicht ölbefeuchtet ist und so auch allerletzte Staubreste aufnimmt.
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| 16 Der Grundiervorgang sieht wie folgt aus: Zuerst quer, dann längs den Boden abrollen. Die Schicht nicht zu dick auftragen und das Material lückenlos verteilen. |
| 17 Zwischenschliff und Endschliff übernimmt der Rotationsschleifer. Darauf achten, dass er bei den fächerartigen Bewegungen stets im Gleichgewicht gehalten wird. |
| 18 Versiegelt wird zwei- oder dreimal. Hier wurde ein wassergetragener (also lösemittelfreier) Parkettlack eingesetzt. Für die Nachpflege empfiehlt sich ein Polish. |